Alles Gute für 2014

Silvester ist ja nicht so mein Ding. Ich bin froh, wenn ich irgendetwas vorhabe. Am liebsten mit Freunden zusammen lecker essen, schnacken und etwas spielen, dann bin ich zufrieden. Auf Krampf feiern gehen und dann wird es doch nicht so toll, das habe ich viele Jahre gemacht und jedes Jahr war es dasselbe, man war irgendwie enttäuscht von dem Ganzen.
Dieses Jahr fahren wir zu Freunden an die Westküste und da ich gerne eine Kleinigkeit mitbringen möchte, habe ich etwas ausprobiert, was ich eigentlich schon zu Weihnachten machen wollte, aber da hat es dann zeitlich mal wieder nicht hingehauen.


Teebeutelhülle



So habe ich mich heute, natürlich wieder auf den letzten Drücker, hingesetzt und habe kleine Teebeutel in Herzform gebastelt und dazu dann noch die passenden Hüllen (Silber und Glitzer passt ja auch zu Silvester ;-)). Der Clou an der Sache: Ich habe es mal ausprobiert, Masking Tape zu bedrucken. Auf verschiedenen Seiten (z.B. Pinterest) habe ich es schon gesehen und nun musste ich es auch ausprobieren. Aber der Reihe nach...

Zuerst habe ich mir eine Verpackung überlegt, falls du sie auch haben möchtest, dann klicke hier. Ich habe sie mir ausgedruckt und auf Tonpapier übertragen, sicherlich geht auch festes Druckerpapier, aber das hatte ich nicht in silber. Noch besser ist natürlich ein Plotter, aber den besitze ich noch nicht, steht aber ganz oben auf meinem Wunschzettel für dieses Jahr. 


Teebeutelverpackung

Um das Masking Tape zu bedrucken, habe ich mir zuerst überlegt, was drauf soll und es in meinem Schreibprogramm aufgeschrieben, Schrift ausgesucht und dann das Ganze einmal ausgedruckt. Dann habe ich das Tape auf das Gedruckte geklebt und das Papier nochmal durch den Drucker gejagt. Beim Abpulen muss man ein wenig vorsichtig sein, aber eigentlich geht das gut. Alles schön beklebt, dann sahen meine Verpackungen schon mal ganz gut aus. 

Für den Inhalt habe ich ein Herz auf eine Teebeutelhülle für losen Tee gezeichnet und mit der Nähmaschine einmal abgesteppt. Eine kleine Öffnung habe ich gelassen, um dort den Tee reinzufüllen - Öffnung schließen, einen Faden dran und fertig ist der selbst kreierte Teebeutel.


Teebeutel diy




Ich wünsche euch morgen einen guten Start ins neue Jahr! Ich werde mir jetzt noch ein paar gute Vorsätze überlegen (weil man das ja so macht) und sie dann übermorgen gleich wieder über Bord schmeißen.

Alles Liebe, Anna

Ohne Sterne geht momentan nichts {creadienstag}

Ich speichere alles, was ich behalten möchte in meinem Telefon ab. So auch, wenn ich bei Pinterest stöbere, sobald mir was gefällt, speichere ich mir das Bild ab. Irgendwann vor geraumer Zeit hatte ich mal ein Bild gefunden mit einem Origamistern, dieses fiel mir nun gestern in die Hände. Ich hatte gleich eine Idee, was ich damit anstellen könnte. Ich habe mir diese Anleitung angeschaut und abends vorm Fernseher habe ich gleich losgelegt, war gar nicht schwer... Ok, die ersten Sterne sind ein wenig schief geworden, aber den Dreh hatte ich schnell raus. 


Origamisterne die lütten und meer





Anschließend habe ich die Sterne auf einen Draht gezogen und um eine LED-Lichterkette gewickelt. Fertig!



Origamisterne die lütten und meer

Dies ist mein Beitrag zum heutigen creadienstag, mehr Beiträge dazu findet ihr hier.

Schön, dass sich der Hintergrund der Bilder mit meinem Blog-Hintergrund beißt. Also nie wieder einen türkisfarbenen Hintergund wählen ;-)


Ich wünsche euch einen schönen Abend.

Bis bald, Anna

Backe, backe....Lebkuchenhaus

Vor ein paar Monaten habe ich ein kleines Schätzchen wiedergefunden. Ich dachte, ich hatte es bei irgendeinem Umzug verloren, aber ich habe es in einer Kiste wiedergefunden - Das Lebkuchenhausrezept.
Lebkuchenhaus RezeptIch weiß nicht mehr, von wem ich es bekommen habe und wann ich es das erstemal gebacken habe, aber es ist schon einige Jahre her. Nun möchte ich es mit euch teilen.
Gestern haben die Muttis für die Kinder den Teig gebacken und die Lütten habe sich beim Verzieren ausgetobt. Dabei haben wir auf Weingummi etc. verzichtet, da wir sonst wahrscheinlich jeden Tag nach einer kleinen Süßigkeit gefragt worden wären und ich finde, die Kleinen naschen in der Weihnachtszeit wahrlich genug. 
Beim Zuschneiden hatten wir dann noch mehr Teig übrig als gedacht und da habe ich spontan meine Totenkopf-Ausstechform getestet und damit unser Lebkuchenhäuschen ein wenig gepimpt.




Lebkuchenhaus RezeptSo, nun zum Rezept:
(für zwei Bleche)
700g Mehl
1 Packung Backpulver

500g dunkler Sirup
100g ZUcker 
100g Margarine 
6g Zimt
3g Nelken
3g Kardamom 
2g Ingwer
4 Eiweiß
 Puderzucker 




Zuerst den Zucker, die Margarine und den Sirup in einem Topf erwärmen, bis es flüssig ist. Anschließend die Zutaten zusammen mischen. Ich habe nicht so eine Hightech-Waage, die mir alles auf das Gramm genau anzeigt, also habe ich die Gewürze nach Gefühl und abschmecken hinzugefügt - geht auch. 
Den Teig ausrollen und bei 170 Grad 20 min backen. Nun könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und die Teile eures Hauses ausschneiden, anschließend das Ganze nochmal bei 160 Grad 30 min backen. Da jeder Backofen unterschiedlich heizt, empfehle ich, zwischendurch mal zu testen und nach dem Bräunungsgrad zu schauen. 
Nun bereitet ihr den Zuckerguss zu. Aus dem Eiweiß schlagt ihr Eischnee und fügt den Puderzucker hinzu, soviel, bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid.
Entweder baut ihr das Haus erst zusammen oder ihr verziert erst. Bei kleinen Kinder ist erst verzieren wahrscheinlich einfacher. Zuckerguss klebt echt super, aber das Dach musst dann doch noch ein wenig abgestützt werden, dafür haben wir gestern Bauklötze genommen, ging super.


Lebkuchenhaus Rezept


Kahrin, danke für den schönen Tag gestern :-)