hei hei hussassa der Herbst ist da - Stina stellt sich vor

Der heutige Post ist mal nicht von mir, sondern von meiner lieben Freundin Stina, die jetzt nicht mehr nur Freundin ist, denn unsere kreativen Wege kreuzen sich jetzt auch und wir starten gemeinsam in diesem Jahr in der herbstlichen und vorweihnachtlichen Marktsaison durch und damit ihr wisst, wer gemeint ist,wenn von Stina die Rede ist, kommt der folgende Post von ihr - noch dazu mit einer tollen Nachbastelidee.

Bis bald, eure Anna

Moin Moin! 

 Vielen Dank, liebe Anna, dass ich hier auf deinem Blog zu Gast sein darf. 


 Zunächst ein paar Eckdaten zu mir: 
 *Name: Stina*
*Frau vom besten Freund* 
*Mutter von zwei wundervollen Räubertöchtern* 
*Afro-Holsteinerin mit großer DIY- und Nähliebe*

 So, jetzt aber zum Thema... Ich liebe den Herbst und sein unbeständiges Wetter. Die Zeit, wenn die Tage kürzer werden, sich alles in dieses wunderschöne goldene Licht tüncht und die Blätter an den Bäumen sich in den wildesten und schönsten Farben präsentieren. Genau vor unserer Haustür steht ein Ahorn und er wirft uns jeden Tag die schönsten Blätter direkt vor die Füße. 




Die Allerschönsten kann ich selten liegen lassen - ich muss sie einfach mitnehmen. Nur was tun mit all den Herbstschönheiten? 

Meine Idee: Blätterkronen - perfekt für die große Tochter, die gerade gerade ihre royale Ader entdeckt und trotz Rosa-Vermeidungs-Strategie total auf Prinzessinnen abfährt. Aber nicht nur auf dem Kopf machen Blätterkronen ordentlich was her, sie wirken auch prima auf dem Jahreszeitentisch. 



 Das Basteln der Kronen ist ganz leicht und eine tolle Beschäftigung für etwas trübere Herbstnachmittage. 

Und so gehts: Man knickt einfach das untere Drittel des Blattes nach oben und fädelt dann mit dem Stiel des Blattes die einzelnen Blätter aneinander. 





Man näht die Blätter also quasi mit einem Heftstich aneinander, bis die Krone die erwünschte Länge hat. Um die Löcher in die Blätter zu bekommen, eignet sich eine Stricknadel gut. Zur Verstärkung der Krone kann zusätzlich noch ein Band durchgezogen werden. Dann überlebt die Krone auch einen Spielnachmittag 



Nachbasteln lohnt sich - ich wünsche dabei viel Spaß! 

 Ahoi sagt Stina ❤️

Streichelstoff

Lange habe ich diesen schönen Lillestoff von Enemenemeins nur gestreichelt und wollte ihn nicht anschneiden. Ich mag die Farben und Tropfen sowieso. Dann habe ich mal ein paar kleine Eingrifftaschen aus ihm genäht oder auch ein kleine Applikation, aber ich traute mich nicht an ein größeres Projekt, da ich ihn mir gerne aufsparen wollte, verrückt ich weiß und ich bin sonst auch nicht so, aber dieser Stoff ist etwas Besonderes für mich.

Dann entdeckte ich, dass Lillestoff meinen Tropfenstoff neu auflegt und da habe mir gleich zwei Meter zurücklegen lassen. Und gestern war ich mal wieder einen Tag in Hamburg und da darf ein Besuch bei meiner lieben Freundin Maria in ihrer Villa Stoff natürlich nicht fehlen und da lag er schon für mich bereit. Natürlich habe ich gleich zwei Meter genommen, damit man nicht so sehr haushalten muss und den Rest des alten Stückes habe ich dann auch gleich vernäht, entstanden sind zwei Shirts für meine Mädels.
Und aus dem neuen Stoff nähe ich mir dann mal was Schönes, aber erst mal werde ich ihn wieder nur streicheln und mich an ihm freuen.



Fotos von einem Kind sind ja schon immer eine Herausforderung und dann gleich beide Kinder einigermaßen ins rechte Licht zu rücken, ist doppelt so schwer. Dann sind halt mal die Bündchen umgeklappt oder eine Kind steht nicht so, wie es soll, aber es sind halt Kinder. Die Shirts sind ja trotzdem zu erkennen.  



Das Shirt der kleinen Madame hat einen amerikanischen Ausschnitt und ist der Schnitt Regenbogenbody von Schnabelina verkürzt. Das Basicshirt von der Großen ist von Lillesol und Pelle. Für die Ärmel habe ich bei beiden eine Ringeljersey von Lillestoff gewählt und bei Bündchenstoff gibt es bei mir nur eine Wahl - der von Stoff und Stil.



Alles Liebe, eure Anna

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12 von 12 in der Heimat

Heute waren wir anlässlich des Geburtstages meines Vaters für eine kurze Stippvisite in meiner Heimat Flensburg. Wir hatten noch ein wenig Zeit, also sind wir noch in die Innenstadt gefahren.





Das ist der Brasserie-Hof, einer von vielen schönen Hinterhöfen in Flensburg, aber in diesem hier hat mein Vater seine ersten Lebensjahre verbracht und ich meine, dass sie in der Wohnung über diesem ehemaligen Laden gewohnt haben.



Diese Häuserereihe fand ich schon immer total schön, hier bin ich immer mit dem Fahrrad lang, wenn ich zur Uni gefahren bin.




Am Hafen war heute der Flensburger Fischmarkt, es gab viele tolle Stände und traumhaftes Wetter.



Ein Schiff im Hafen heißt "Jürgensby" genauso wie der Stadtteil, in dem meine Familie lebt. 





Ein Blick auf das bunten Treiben von der anderen Hafenseite. Ich mag den Hafen.



 Ich hatte auch mal wieder meine Instax dabei. Ich finde die Bilder super, sie haben ihren eigenen Charm und die Qualität überzeugt mich.



Zu Hause bei meinen Papa befinden sich noch viele, viele Kisten mit Spielzeug von mir und meine Bruder. Ich liebe es sie auszupacken, zusammen mit meinen Kinder mit den Sachen zu spielen und in Erinnerungen zu schwelgen.




Wieder zu Hause habe ich noch schnell ein Kürbisbrot gebacken und


nun sitze ich mit einem Gläschen Wein am Rechner und lasse das Wochenende ausklingen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, 
eure Anna


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12 von 12

Mittwoch mag ich { Kürbisbrot mit Dinkelmehl }

Rezept kürbisbrot

Mit Kürbis ist es bei mir ähnlich wie mit Milchreis. Ich habe schreckliche Kindheitserinnerungen an Gerichte aus Kürbis. Im Kindergarten oder beim Kindermädchen musste man immer alles aufessen, was auf den Tisch kam, so auch einmal die Woche Milchreis mit Zimt und Zucker *ich muss mich gerade schütteln* und ab und an auch die Kürbissuppe. Ich habe die ganzen Jahre jegliche Gerichte mit Kürbis gemieden und es nicht nochmal probiert.

Im letzten Spätsommer änderte sich das aber. Ich habe mich todesmutig an ein Rezept für ein Kürbisbrot gewagt und was soll ich sagen, mir schmeckt es hervorragend und nicht nur mir, die ganze Familie verschlingt das Brot im Nu.

Ich habe ein wenig herumprobiert und letztendlich schmeckt es mir mit Dinkelmehl und Agavendicksaft am besten. Und dieses Rezept möchte ich heute mit euch teilen und ich hoffe, euch schmeckt es genauso gut wie mir.


Rezept kürbisbrot

Rezept kürbisbrot

*Zutaten*

300 g Kürbis (Hokkaido)
125 ml Wasser
125 ml Milch
1 EL Margarine
ca. 500g Dinkelmehl
ca. 2 El Agavendicksaft
(je nach Geschmack mehr oder weniger)
1 TL Salz
1 Pck. Trockenhefe


Rezept kürbisbrot

Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und kochen, anschließend pürieren. Den Kürbis ein wenig abkühlen lassen und die Milch und die Margarine unterrühren. Zucker und Salz hinzugeben. Die restlichen Zutaten (Hefe, Dinkelmehl und Wasser) nach und nach zum Teig dazugeben und mit Hilfe des Knethaken des Rührgerätes verrühren. Den Teig ein halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Währenddessen die Kastenform mit Margarine einfetten.
Den aufgegangen Teig in die Kastenform geben und mit einem Messer mittig eine Schlitz ziehen. Den Backofen auf 170° einstellen und den Teig in den noch kalten Ofen schieben. Die Backzeit beträgt je nach Ofen 40-50 min.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ich hoffe, euch schmeckt es genauso wie mir und vielleicht werden ein paar weitere Kürbisskeptiker auch bekehrt – ob das bei Milchreis bei mir noch was wird, wage ich zu bezweifeln, aber vielleicht hat jemand von euch ja auch das ultimative Rezept und ich werde noch zum Milchreisliebhaber.

Liebe Grüße, eure Anna


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