Katze oder Fuchs?

Nachtrag: 
Es kam häufiger die Frage auf, ob man das Lederimitat waschen kann. In der Waschanleitung steht zwar, dass man es nicht waschen soll, aber ich trage den Rock nun schon 1,5 Jahre und habe ihn (bzw. mein Mann macht bei uns die Wäsche) bei 40 Grad schon häufig gewaschen und er sieht unverändert aus. Also, ab in die Waschmaschine damit :-)




Meine Affinität für Kupfer und geometrische Formen ist schwer zu übersehen (das kannst du hier und hier sehen).
Und für die Blogst wollte ich mir noch etwas nähen. Die Zeit wurde knapp, wie immer war ich auf dem letzten Drücker - also musste etwas Schnelles her.


Herausgekommen ist ein Ballonrock (der geht verdammt schnell) mit einem applizierten Tier aus den Formen von Tangram. Ich schreibe hier expliziert Tier, da am Wochenende die Meinungen schwankten zwischen Katze und Fuchs.






Und so geht’s:

Ihr zeichnet euch das Tangram-Muster in eurer gewünschten Größe auf oder sucht euch ein Tangram zum Ausdrucken im Internet.
Ich habe hier für euch eine Vorlage in verschiedenen Größen.


Anschließend sucht ihr euch ein passendes Motiv – die Auswahl ist riesig - auch hier hilft das Internet ungemein, natürlich kann man sich auch selber etwas ausdenken.

Das Lederimitat kann man nicht bügeln, deswegen war ein vorheriges Anbringen mit Vliesofix nicht möglich, dies würde das Applizieren natürlich erleichtern.

*Tipp*
Ihr müsst genau arbeiten. Ich schneide  am liebsten mit dem Rollschneider, dann spart ihr euch sogar das Aufzeichnen. Es ist auch sinnvoll, Stoffe zu verwenden, die nicht ausfransen, da sie dann mit dem Geradstich aufgenäht werden können. Mit dem kann man, wie ich finde, genauer nähen als mit dem Zickzack.


Die Fotos sind während der Blogst in der Tiefgrage des Linder Parkhotel Hagenbeck entstanden. Sagen wir mal so, sie sind am Samstagabend entstanden, das erklärt zumindest meinen etwas komischen Blick. 

*Danke fürs Fotografieren, Maria*


Eure Anna

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Meine Insta-Blogst



Bericht von der Blogst


Fünfmal angefangen, fünfmal den gesamten Text gelöscht. Wie soll man so ein Wochenende beschreiben - ein Wochenende-Blogst? Die alten Blogst-Hasen wussten, was auf sie zukommt, und auch ich fühlte mich durch Erzählungen auf das, was kommt, vorbereitet. Aber nix da - von der ersten Minute an strömt es auf dich ein und du versuchst es aufzusaugen - die Vorträge, die Workshops, interessante Menschen, noch viel interessantere Gespräche und irgendwann bist du voll, gesättigt, aber es geht noch weiter und du willst immer noch mehr.

Die Vorträge waren allesamt sehr informativ und spannend.


Besonders hervorheben muss ich den Vortrag der beiden Sister Mag Schwestern Toni und Thea - tolle authentische Frauen, mit viel Wortwitz und Charme, die die Blogst  mit dem Thema "100% Leidenschaft" eröffneten. Und natürlich Christian Solmecke, der es schafft, das Thema Recht witzig und anschaulich rüberzubringen - es hätte nicht viel gefehlt und wir hätten "Zugabe" gebrüllt.

Faszinierend waren für mich auch meine lieben Blogger-Kolleginnen. Man muss sich das so vorstellen: In dem Raum sitzen ca. 200 Leute, jeder hat mindestens ein mobiles Gerät in der Hand und fuhrwerkt damit rum -  bis zu diesem Wochenende hielt ich mich  für  gut darin, analoge und digitale Kanäle gleichzeitig zu bespielen, aber ich bin an meine Grenzen gestoßen und habe meine waren Meister gefunden - zuhören - mitschreiben oder sketchnoten - zwischendurch twittern - hier nochmal ein Foto auf Instagram - vielleicht auch noch kurz bei Facebook  posten und dann noch Bilder machen mit der richtigen Kamera - wow!


Ein Wochenende voller Leidenschaft und Tumulte - Die Wörter der Blogst!



Bericht von der Blogst

Als wir rein kamen, standen da schon die Goodie-Bags - wirkliche tolle Sachen sind darin gewesen - Danke.


Bericht von der Blogst

Vom Sponsor "Maisons du Monde" wurden wir mit sehr leckeren Cake Pops versorgt.


Bericht von der Blogst


 DaWanda hatte für alle ein kleines Freundebuch dabei.


Bericht von der Blogst

Nach dem Vortrag von Frau Hölle habe ich mich dann auch noch an den Saktchnotes probiert.

Bericht von der Blogst

  Ich muss mehr pinnen - das habe ich unter anderem aus dem Vortrag von Anna Neumann von Pinterest Deutschland mitgenommen.

Bericht von der Blogst

Instax-Bilder gab es bei Desing3000.

Bericht von der Blogst

Für den Fotowettberwerb #wasistdesign (roomido) habe ich dieses Foto im Restaurant des Linders Hagenbecks Hotel gemacht - und sogar etwas gewonnen :-)

Ein besonderer Dank geht natürlich an das Organisationsteam - Ricarda und Clara. Ihr habt wirklich etwas Besonderes geschaffen, was man nur nachempfinden kann, wenn man es miterlebt hat. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. 



Vielen Dank auch an die Sponsoren, die für uns tolle Sachen im Angebot hatten.



Dealhunter, Lindner Park Hotel Hagenbeck, Dawanda, Edelman, Pinterest, PicsaStock, roomido, IKEA, design3000.de, Wilde Blaubeeren, persönlicher Kalender, Deutsches Tiefkühlinstitut, Maisons du monde, Gottfried Friedrichs, Immowelt, Cupper Tea, alles-für-selbermacher


Eure Anna

Ganz große Kupferliebe *2*

Neulich war ich bei Stoff und Stil und da habe ich ein kupferfarbenes Lederimitat entdeckt und dachte mir: „Bei dem Preis kannst du nicht viel falsch machen, nimmste mal nen Meter mit.“ Gesagt getan, aber so einen richtigen Plan, was ich damit anfangen sollte, hatte ich noch nicht.
Bis Sonntag – ich saute gerade mit Blitzzement in unserer Küche rum (hier kannst du sehen, was dabei rausgekommen ist), da kam mir mir die Idee, dass ich ja einen Kissenbezug mit geometrischem Muster nähen könnte. Das tat ich dann auch und das ist dabei entstanden. Ich mag es sehr und Kupfer finde ich echt klasse.


Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer

Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer

Am Montag dachte ich mir: „Was wird denn nun aus den anderen Kissenbezügen? Die schwarzweißen passen ja nun gar nicht mehr.“ So saß ich dann wieder an der Nähmaschine und machte noch drei weitere Kissen. 
Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer

Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer


Wir haben ein braunes, altes Ledersofa und an der Decke eine alte Malerei, da passt das schon ganz gut, aber nach Weihnachten muss ich dann wohl wieder nähen, dann kann ich die Bezüge wohl nicht mehr sehen und brauch wieder neue, weil es doch ganz schöne viel fürs Auge ist - ein neues Projekt für das kommende Jahr – Es soll ja nie langweilig werden.


Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer

Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer

Kissenbezüge mit geometrischen Muster kupfer


Ich werde jetzt nochmal ein wenig die Zeit nutzen, solange die Kinder im Kindergarten sind, und mich auf die Blogst vorbereiten und schon mal ein wenig die Sachen zurechtlegen, die ich mitnehmen möchte. Ein paar Besorgungen muss ich auch tätigen und vielleicht nähe ich mir für die Blogst noch einen Rock – vielleicht mit einer Applikation aus kupferfarbenem Lederimitat. Ich freue mich sehr auf das Wochenende und bin schon ganz schön aufgeregt.

Ich wünsche euch einen schönen Tag,

eure Anna


PS: Und Fotos zu machen in der dunklen Jahreszeit (wenn man nicht die absolute Profiausrüstung besitzt), macht nicht so richtig Spaß.


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12 von 12 { im Novemer 2014 }

Momentan starten die Tage hier sehr anstrengend, die Zahnbürsten sind nur symbolisch für den Rest der zum morgendlichen Fertigmachen dazugehört - alles ist gerade ein großer Kampf  - tief durchatmen - es sind immer alles nur Phasen ;-)


Der Arbeitsplatz wurde heute in die Squashhalle verlegt - habe ich schon ewig nicht mehr gemacht - morgen gibt es bestimmt einen knackigen Muskelkater.


Wieder zu Hause habe ich mich gefühlt Stunden mit den Fotos für den morgigen Post beschäftigt und habe mich über das doofe Licht geärgert und darüber, dass ich die Fotos nicht gestern schon gemacht habe, da war das Wetter schöner .


Und das wurde heute etwas unbefriedigend fotografisch festgehalten (mehr dazu hier).


Und ich konnte es ja nicht lassen und wollte  noch ein weiteres Projekt für den Blog fotografieren - mit dem Ergebnis, dass der eine Kerzenhalter kurz nach dem Bild vom Tisch gekegelt und in drei Teile zersprungen ist - mist, mist, dreifach mist.


Darf ich euch unseren neuen Bewohner vorstellen - eine Fleischfressende Pflanze vom Möbel-Schweden - Wasser und Licht braucht sie trotzdem und heute habe ich ein schönes Plätzchen für sie gesucht. 


Unsere letzten Tomaten vom eigenen Balkon haben wir heute Abend verspeist.



Pünktlich um 18 Uhr plus minus eine Viertelstunde sitzt die Familie gemeinsam am Tisch, das ist die einzige Mahlzeit am Tag, die wir immer alles gemeinsam einnehmen. 


Momentan ganz hoch im Kurs die Geschichte von Urmel (den dritten Abend in Folge vorgelesen, morgen kann ich sie auswendig)


Nun tüdel ich hier in meinem Reich noch ein wenig rum, die Kinder sind in der Koje und ich möchte mir für das Blogst-Wochenende gerne noch einen neuen Rock nähen, habe ich aber noch nicht so ganz für eine Stoffkombi entscheiden können. 


Und überlege auch schon mal, was ich  - wahrscheinlich wieder auf dem letzten Drücker - alles in meine Tasche einpacken will.


Ich wünsche euch einen schönen Abend,
 eure Anna

Hier gibt es noch ganz viele andere 12 von 12 in Bildern

Ganz große Kupferliebe *1*

Die ganze letzte Zeit waren die Temperaturen ja noch nicht so herbstlich, da hatte ich noch nicht so richtig Lust, ein wenig umzudekorieren, aber schon länger hatte ich einige Ideen mit Blitzzement im Kopf und hatte schon angefangen, Jogurtbecher und Milchtüten in verschiedenen Größen zu sammeln. Meine Mädels durften sogar – um der Becher willen – das erste Mal in ihrem Leben Fruchtzwerge verputzen. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass sie sie total super fanden, aber leider mit dem Ergebnis, dass die kleine Madame von dem Zuckerzeug so überdreht war, das an Mittagsschlaf nicht mal im Entferntesten zu denken war.


Kerzenhalter aus Zement diy mit Kupfer

Kerzenhalter aus Zement diy mit Kupfer

Kerzenhalter aus Zement diy mit Kupfer

Ich habe einige Versuche gebraucht, bis die jetzigen Kerzenständer entstanden sind. Ich habe auch immer noch nicht ein richtiges Patentrezept gefunden.
Was ich bis jetzt rausgefunden habe ist, dass die Menge an Wasser entscheidend zur späteren Farbe beiträgt und, dass das Ergebnis feinkörniger wird, wenn man etwas mehr Wasser hinzugibt,  Was man tunlichst lassen sollte, zu versuchen, mit einmal Zement anrühren, mehrere Gefäße zu füllen - ging bei mir in die Hose.

Kerzenhalter aus Zement diy mit Kupfer


Kerzenhalter aus Zement diy mit Kupfer



Also, falls jemand von euch Blitzzement-Experte ist – ich hätte da noch folgende Fragen:

Womit rührt man das Zeug am besten an? Ich habe mir einen Löffel geschrottet und mit dem Spachtel konnte man nicht so gut verrühren. Das Ganze muss ja auch recht schnell gehen, ansonsten wird der Zement ja schon hart.
Gibt es irgendetwas, was von der Form her ein wenig größer ist als ein Teelicht? Ich finde es ein wenig unbefriedigend, dass die Form nachher ein wenig zu klein ist und man noch ein wenig wegschleifen muss.

Und was noch hervorragend zu wissen wäre: Was ist das ultimative Mischverhältnis? Ich habe das jetzt immer so Pi mal Daumen gemacht (hat nicht immer so richtig gut geklappt).

Meine vorzeigbaren, wenn auch nicht perfekten, Ergebnisse habe ich noch mit kupferfarbenen Lack besprüht. Ich mag es so unperfekt und auch das Verlaufene finde ich charmant.

Falls ihr euch auch mal an das Blitzzement-Experiment wagen wollt, braucht ihr folgende Utensilien:

Blitzzement
- gibt es im Baumarkt in kleinen Packungen schon ab ca. 3 Euro
Gefäße
- die man an schließend zerreißen oder zerschneiden kann
Behältnis zum Anrühren
(Ich habe einen Gummibecher aus dem Baumarkt genommen, den kann man immer wieder verwenden)
Wasser
Klebeband
zum Abkleben
Lack oder Farbe 
zum Anmalen bzw. zum Besprühen


An Kupfer kommt man im Moment auch nicht so richtig vorbei. Im Hintergrund könnt ihr schon mein nächstes Projekt im Kupferton erahnen, was ich euch gerne am Donnerstag zeigen möchte - meine neuen Sofakissen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag

Eure Anna

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