Ursachenforschung und Frau Ida

 Wow, mein letzter Post ist von Ostern...ups...ziemlich lange her. Es ist Zeit, um auf Ursachenforschung zu gehen.

Ich würde es mir zu einfach machen, zu sagen, dass Leben 1.0 hatte mich komplett gefordert. Klar, es war viel los, aber wenn wir mal ehrlich sind, ist in einer Familie eigentlich immer viel los und ruhige Zeiten kommen selten bis gar nicht vor. Natürlich nehme ich mir auch mal eine Auszeit, aber dann treffe ich mich mit Freundinnen oder mache z.B. Sport (was ich eindeutig häufiger machen sollte). Also, diese Ausrede zählt schon mal nicht oder ich lasse sie zu einem Viertel gelten. Das nächste Viertel des 2-Monate-Blogpause-Kuchens wird der mangelnden Motivation zugeteilt. Woran es gehapert hat oder warum ich nicht aus dem Quark gekommen bin, kann ich nicht genau sagen, aber die Motivation war futsch – tutto completto abhanden gekommen. Gerade jetzt beim Schreiben versuche ich, für mich eine Antwort darauf zu finden und es ist äußerst unbefriedigend, keine zu haben. Es mangelt nicht an Ideen oder an Projekten – einiges liegt hier sogar fast komplett fertig herum, sogar die Fotos sind schon gemacht, aber ich habe es noch nicht verbloggt. Vielleicht kennt der ein oder andere das Phänomen und hat für sich eine Antwort gefunden und mag diese mit mir teilen.

Zwei weitere Ursachen für die lange Pause konnte ich noch ausmachen. Den nächsten Schuldigen habe ich in der Zeitspanne ausgemacht. So nach dem Motto: "Jetzt hast du schon 6 Wochen nicht gebloggt, dann kommt es auf eine Woche mehr auch nicht mehr an!" Doofe Ausrede, aber für mich in vielen Momenten plausibel und ziemlich einleuchtend, jetzt klingt es allerdings ziemlich hirnverbrannt.

Planlos, unstrukturiert, verpeilt und besonders schön desorganisiert (tolles Wort, muss ich in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen) umschreiben gut den letzten Grund für meine ungewollte Blogpause. Ich könnte mir gerade einen gelben Zettel an die Stirn kleben, auf dem in großen Buchstaben steht: Planlos (oder ab jetzt: desorganisiert)!



Keine Ursachenforschung ohne Lösungsansatz.

Der Anfang ist getan und die lange Pause hat ein Ende, aber wie geht es weiter. Ich denke, eine Struktur muss her. Ziemlich passend dazu hat Bine von „was eigenes“ in der letzten Woche einen Post mit dem Thema „10 gute Gründe für einen Redaktionsplan“ veröffentlicht. 10 Gründe, die für mich alle plausibel klingen. In Zukunft werde ich versuchen, geplanter meinen Blog zu betreiben. Ich will mir keinen Druck machen, dass ich jede Woche zwei Post veröffentlichen muss, aber ein grober Plan mit Ideen macht schon Sinn. Jede Woche ein Post - das ist das Ziel, was ich mir vorgenommen habe.




So, nun zu Kleid Ida:
Anfang des Jahres habe ich euch meine Pina-Kleider von "Hedi näht" gezeigt, dies war mein erstes Mal Probenähen für Nina. Nun folgt der zweite Schnitt, bei dem ich dabei sein durfte – das Kleid Ida. Meine Variante ist aus einem sehr leichten Stoff, der sich für diesen Schnitt besonders eignet, da er weich fällt. Es ist ein luftiges Kleid, was mich bestimmt viel durch den Sommer begleiten wird, wenn denn die Temperaturen endlich mal steigen würden. Schon als ich den Schnitt das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass sei genau das Richtige, um es für einen Strandtag einfach überzuschmeißen oder genau das passende, wenn es zu warm ist und man nichts Enges anziehen möchte - also Sommer mach hinne, ich will endlich dieses Kleid ausführen.





Im Schnitt enthalten ist auch eine Blusenversion, die hier auch schon zugeschnitten liegt. Laut meinem kleinen Redaktionsplan ist sie übernächste Woche dran.

Falls ihr noch weitere Nähbeispiele sehen wollt, beim heutigen RUMS sind bestimmt einige zu finden.




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